Unser Honig

DIE SORTEN IM Überblick

Frühtracht

  • aromatisch-mild
  • Weidenkätzchen, Obstblüten, Löwenzahn, Schlehen,
    frühblühende Wiesenblumen

Unter Frühtrachthonig versteht man Honig aus dem Nektar der Frühjahrsblüten. Die Tracht setzt sich aus dem Nektar der frühblühenden Pflanzen zusammen: Weidenkätzchen, Obstblüten, Löwenzahn, Schlehen und frühblühende Wiesenblumen.

Im Frühtrachthonig zeigt sich eine starke Regionalität und eine Abhängigkeit vom Witterungsverlauf des betreffenden Jahres. Frühtrachthonig ist immer in seinen Geschmacksnuancen ein überraschender, spannender Honig.

Der Geschmack ist angenehm aromatisch-mild. Farbe, Konsistenz und die Nuancen des Geschmacks variieren stark, abhängig von den Trachtpflanzen. Frühtrachthonig besitzt in der Regel einen hohen Traubenzuckeranteil von 35 % und mehr. Der Honig kristallisiert daher schnell aus.

Sommertracht

  • herzhaftes Aroma
  • Wald- und Wiesenblüten

Sommertrachthonig ist eine allgemeine Bezeichnung, die besagt, dass der Honig aus Nektar und/oder Honigtau des Sommers bereitet wurde. Wald- und Wiesenblüten geben dem Honig ein liebliches Aroma.

In heißen und trockenen Sommern kann Honigtauhonig einen größeren Anteil der Tracht bilden. Dann besitzt der Honig ein herzhafteres Aroma.

Die Färbung ist meist kräftig-gelb bis braun. Je größer der Anteil an Honigtau ist, desto dunkler wird der Honig. Diesen Honig findet man auch unter dem Begriff „Wald- und Blütenhonig“.

Rapshonig

  • mildes Aroma
  • Rapsblüten

Rapsblütenhonig hat ein charakteristisches mildes Aroma.

Der hohe Glukosegehalt führt zu einem schnellen Auskristallisieren. Als sortentypische Merkmale gelten die helle, fast weiße Farbe, ein schwach ausgeprägtes, dezentes Aroma sowie eine feinsteife bis zuweilen feste Konsistenz.

Der gerührte Honig hat eine cremige Konsistenz. Es ist der häufigste Sortenhonig in Deutschland.

Phaceliahonig

  • aromatisch-mild
  • Phacelia

Der Phaceliahonig ist ein sehr heller, fast weißer, Honig. Sein Aroma ist blumig und fruchtig, was den Phaceliahonig zu einer äußert aromatischen Sorte macht. Wer sich jetzt Sorgen um einen zu kräftigen Geschmack macht, dem sei gesagt, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Auffällig ist neben der Farbe nämlich auch der milde Charakter des Honigs. Liebhaber milder und cremiger Sorten sind also mit einem Phaceliahonig sehr gut beraten.

Akazie

  • fein, mildes Aroma
  • flasche Akazie, Scheinakazie, Robinie

Akazienhonig stammt genaugenommen nicht, wie der Name vermuten lässt, von Akazienbäumen, sondern wird vorwiegend aus den dichten Trauben weißer Blüten der „falschen Akazie“, „Scheinakazie“ oder Robinie gewonnen. Er stammt meist aus Gegenden wie den mediterranen Gebieten Europas, in denen die Robinie weit verbreitet ist, wird aber auch in Deutschland erzeugt.

Unter den Honigsorten gilt der Akazienhonig als besonders feine und milde Sorte, die besonders von Feinschmeckern sehr geschätzt wird. Er sieht zartgelb bis goldgelb, klar und fast durchsichtig aus. Öffnet man ein Glas Akazienhonig, verströmt es einen angenehmen Geruch nach Akazienblüten. Seine flüssige Konsistenz behält der Honig sehr lange, mitunter sogar über Jahre. Der hohe Gehalt an Fruchtzucker sorgt dafür, dass er nicht so schnell kristallisiert wie andere Sorten. Der Zuckergehalt von etwa 80% setzt sich beim Akazienhonig aus Fructose und Glucose zu annähernd gleichen Teilen sowie einem geringen Anteil an Sacchariden und Disacchariden zusammen.

Akazienhonig schmeckt durch seinen sehr geringen Traubenzuckeranteil sehr mild und fast neutral.

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